Montag, 14. März 2016

Bundaberg - Mon Repos

Nach dem Rainbow Beach sind wir direkt nach Bundaberg gefahren, eigentlich ein relativ unspektakulärer Ort außer man sucht nach Farmwork. Doch wir haben uns vorher natürlich schlau gemacht und haben festgestellt, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind, denn zurzeit schlüpfen täglich viele, viele kleine Schildkröten an den Stränden. Wir haben den Mon Repos Conservation Park aufgesucht und dort abends eine kleine „Tour“ gemacht bei dir wir beobachten konnten, wie sich die kleinen Schildkröten aus dem Sand buddeln und ihren Weg ins Meer finden. Ich hab selten so etwas Bewegendes gesehen, ich habe geweint. Die Natur ist einfach doch das Schönste auf dieser Welt! 

lange nicht sowas schönes erlebt







Tin Can Bay

Hallo ihr Lieben! 

Endlich mal wieder WLAN und ich kann euch berichten, wie es mir hier so ergeht.
Erst einmal muss ich etwas (aufgrund einer Beschwerde) zu meinem Fraser-Post ergänzen: Chris hat den übelsten Absturz geschoben. Er hat die meiste Zeit nicht mal im Zelt geschlafen, sondern irgendwo im Sand, erinnert sich aber nicht. Ein Wunder, dass ihn die Dingos nicht gefressen haben.

Weil Delfine süß sind, sind wir nach Fraser auf meinen Wunsch nach Tin Can Bay gefahren um dort wild lebende Delfine zu füttern. :)

Eure Julia



Montag, 7. März 2016

Fraser Island

Hallo ihr Lieben!

Ich sitze gerade verkatert und kurz vor dem Aushungern im Hostel und lasse mir die letzten Tage noch einmal durch den Kopf gehen. Ich hatte wirklich eine verdammt gute Zeit und dieses Erlebnis werde ich so schnell nicht vergessen.
Am Samstagmorgen sind wir nach höchstens 3 h Schlaf (Hostelleben, fragt nicht) um 7 Uhr morgens mit der Crew nach Fraser Island aufgebrochen. Fraser Island ist übrigens die größte Sandinsel der Welt und heißt in der Sprache der Aborigines K'Gari, das bedeutet „Paradies“. Und ein Paradies ist die Insel tatsächlich. Es gibt keinen Handyempfang und generell ist alles ziemlich naturbelassen.
Der erste Spot war Lake McKenzie. Weißer Sand (übrigens der gleiche wie auf den Whitsundays), klares Wasser und hätte das Wetter ein bisschen weniger Wolken für uns gehabt, wäre es wohl ziemlich perfekt gewesen. Mein erster Gedanke war jedenfalls auch, dass ich hier für immer bleiben möchte. Aber die Insel hat natürlich noch einiges mehr zu bieten, weshalb wir den nächsten See Lake Birrabeen angesteuert haben, welcher ebenfalls ein einzigartiger Ort ist.
Schließlich gab es noch eine kleine Regenwald-Tour. Und es hat geregnet im Regenwald, wir haben so ein Glück.
Natürlich haben wir uns auch das berühmte Schiffswrack der Moheno angesehen, welches 1935 dort strandete. Wirklich beeindruckend, wenn man dann selbst davor steht. Wir alle waren dann wie eine große Camperfamilie und haben abends zusammen gekocht und gegessen. Das Essen war sogar unglaublich gut!
Am nächsten Tag wurde um 6:30 geweckt, gefrühstückt und los. Wir waren dann an einer Klippe und die Wellen sehen von oben einfach noch beeindruckender aus. Danach ging es dann zu den Champagne Pools und an einen Fluss, wo wir uns mit Reifen zur Mündung treiben lassen konnten. Später ging es dann Sandboarden in der australischen Sahara, es hat so Spaß gemacht, aber ich hatte Sand überall, wirklich überall und hab mich auch leider verletzt, eigene Dummheit. Abends haben wir dann gefeiert mit ein bisschen zu viel Goon, aber whatever. Heute gab es dann nach zwei Stunden Schlaf kein schönes Erwachen und nette Kopfschmerzen. Wir sind dann zum Abschluss noch zu einem See gefahren, ein anderer als geplant, weil es an dem ursprünglichen einen Dingo Angriff auf Menschen gab. Hab eh nur geschlafen dort. Dann ging es über einen huckligen 4WD-Weg zurück zur Fähre und auf's Festland.
Ich hatte so eine schöne Zeit und hoffe, dass die nächsten Touren genauso gut werden. Am schönsten fand ich die Natur dort. Es ist einfach alles noch nicht so zerstört. Und unser Camp und der Guide waren auch der Wahnsinn, bin wirklich begeistert! 
Und mit den Geländewagen über den Strand zu heizen ist auch nicht schlecht. :)

Da das Wlan hier leider wirklich total langsam ist und ich kein einziges Foto hochladen kann, kommt das sobald es irgendwie möglich ist. Tut mir leid, aber freut euch drauf! :) Videos habe ich auch gemacht, aber die gibt’s erst zu Hause.

Bis dahin! Fühlt euch gedrückt!

Eure Julia









Sonntag, 28. Februar 2016

leaving Yaroomba

Helloooo,

meine Zeit als Aupair ist nun fast vorbei, am Mittwoch geht's los und ihr könnt euch auf viele schöne Bilder freuen (wenn es Zeit und Wlan zulässt).
Vorgestern und gestern habe ich Chris kennengelernt. Mit ihm werde ich dann bis Cairns reisen. :) Man gut, dass wir uns verstehen.

Ich versuche mich ab und zu zu melden. :) Passt auf euch auf!

Eure Julia




bestes Selfie.. nicht.






Samstag, 20. Februar 2016

sleep in the water

Hallo ihr Lieben! :)

Ich lasse auch mal wieder was von mir hören. Da wir uns so auf den Roadtrip nach Cairns freuen, haben Chris und ich uns überlegt schon zwei Tage eher loszufahren. Das heißt in 1,5 Wochen muss ich meine wunderbare Aupair-Familie verlassen. Ein bisschen traurig bin ich schon, aber ich freue mich auch unglaublich auf's Reisen! Da hab ich dann auch wieder mehr zu berichten. :)
Ich habe heute mal meine Kamera ausprobiert, die ich mir hier gekauft habe. Waterproof & shockproof!

Mal abgesehen davon, mir geht es immernoch super gut. :) ich war letztens beim Zahnarzt, weil ich dachte ich hätte ein Loch im Zahn. War aber nur die Versiegelung. :D Gott sei Dank.

Bis bald! Und ganz viel Liebe!

Eure Julia






ja, es ist schwierig nett unter Wasser zu gucken




Freitag, 12. Februar 2016

Abschied nehmen

Lange überlegt, ob ich es jetzt veröffentliche oder nicht. Aber wer es nicht lesen möchte, liest es bitte einfach nicht. Es geht um meinen Papa, habe meine derzeitigen Gefühle mal in Worte gefasst.

Es gibt wohl nichts Schlimmeres als den Tod der mit wichtigsten Person in deinem Leben, doch es passiert, einfach so, manchmal aus dem Nichts. Jeder sagt wie Leid es ihnen tut, doch wirklich verstehen kann dich niemand, wie auch. Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden, doch das tut sie nicht. Auch jetzt, fast 2 Jahre nach dem Tod meines Vaters, schmerzt es genauso wie am ersten Tag, doch man lernt mit den Schmerzen zu Leben. An manchen Tagen ist es okay, an anderen Tagen schnürt es dir den Hals zu und du möchtest nur weinen und allein sein. So ist es auch heute. Ich vermisse ihn, auch wenn es nicht immer einfach war. Ich wünschte er könnte alles miterleben, alles was gerade in meinem Leben passiert und ich weiß, er wäre stolz. Stolz auf meine Entscheidungen, meine Taten, meine Erfolge. Aber er ist nicht da. Ich werde ihn nie wieder umarmen können, konnte mich nicht mal verabschieden, konnte ihm nicht sagen, wie sehr ich ihn liebe. Dennoch hoffe ich, dass er es weiß. Es ist verrückt, wie viel man für eine letzte Umarmung geben würde. Aber egal, was man tut, es geht nicht. Mein Vater ist nicht mehr da und er wird es nie wieder sein. Er lebt nur noch in meiner Erinnerung und in meinem Herzen.
Ich glaube es gibt kaum etwas Schlimmeres als dem Kind einen Elternteil zu nehmen. Ein Teil von dir verschwindet, einfach so, viel zu früh. Nach diesem Schock wird die Angst, dass so etwas noch einmal passiert nur größer. Alle erzählen dir, wie stark du bist und, dass sie nie damit leben könnten. Vielleicht bin ich ja gar nicht so stark wie es scheint, vielleicht will ich damit auch gar nicht leben. Aber was soll man tun? Jedem erzählen, wie schwer man es hat? Jeden Tag trauern und sein Leben verpassen? Nein, man sollte versuchen seine Lebensfreude trotz Trauer zu behalten. Für diesen einen besonderen Menschen weiterleben, denn genau so hätte er es gewollt, auch wenn es schwer fällt.
Natürlich gibt es Tage an denen ich traurig bin, aber die glücklichen Tage überwiegen. Vor allem jetzt, wenn ich am anderen Ende der Welt ohne Familie und Freunde bin, habe ich genug Gelegenheit darüber nachzudenken. Ich träume teilweise ein paar Mal die Woche von meinem Papa, sowohl schöne Träume, als auch wirklich traurige. Da endet es auch mal damit, dass ich weinend am Strand entlang laufe. Ich hoffe einfach, dass er noch irgendwo dort oben ist, auf mich aufpasst, mir zusieht und zurück lächelt, wenn ich in den Himmel sehe. 


Dienstag, 2. Februar 2016

one call away

Heeeey :)

Ich fühle mich gerade dazu verpflichtet euch mitzuteilen, dass meiner Reise an der East Coast nichts mehr im Weg steht. Meine Hostmum ist einverstanden und die Touren sind gebucht, mein Travelmate lässt mich hoffentlich auch nicht im Stich. :) Und ich habe mir eine Kamera gekauft mit der ich haufenweise schöne Fotos für euch knipsen werde!
Aber was wäre meine Reise, wenn hier alles gut laufen würde.. wir haben hier zu allem Übel Bed Bugs und ich hoffe ich werde sie wieder los. Das ist wohl das, wovor ich mich hier am meisten gefürchtet hab. Aber Augen zu und durch und hoffen, hoffen, hoffen. Wo kommen die Drecksviecher jetzt auf einmal her?!?!

Wünscht mir Glück, ich brauche es! :D

Eure Julia