Dienstag, 15. März 2016

Cape Hillsborough

Einmal früh aufstehen und etwas Einmaliges erleben. Genau das dachten wir uns in Cape Hillsborough, wo wir sogar Geld für einen Campingplatz bezahlt haben, um nah dran zu sein und natürlich, um mal wieder warm zu duschen (ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr ich das mittlerweile zu schätzen weiß). Meine Gefühle fahren hier Achterbahn und auch an diesem Morgen war ich wirklich fasziniert. Das frühe Aufstehen lohnt sich dann oftmals doch.
Wir haben den Sonnenaufgang am Strand mit wilden Kängurus erlebt. Wie schön es wirklich war, könnt ihr selbst sehen.
Nach so viel Schönem muss man natürlich auch mal wieder Pech haben. In der Eile hat Chris vergessen nach dem Nachfüllen des Kühlwassern den Deckel wieder drauf zu schrauben.. das Ergebnis war ein komplett überhitzter Motor während der Fahrt und wir haben ewig oft Pause machen müssen. Es ging einfach nichts mehr. Wir haben uns an diesem Tag ca. 7 km von Schatten zu Schatten fortbewegt bis wir schließlich vor einer Werkstatt gecampt haben. Natürlich musste es unglaublich heiß sein. Aber umso weiter man nach oben kommt, desto heißer und feuchter wird es und das merkt man.
Nach den Warnungen des Mechanikers, dass es mal eben $3500 kosten könnte, wenn es der Fehler ist, den er vermutet. Aber wir hatten Glück im Unglück und es war nur ein harmloser Schaden, sodass es weiter nach Airlie Beach gehen konnte!









Montag, 14. März 2016

Rockhampton

Auf dem Weg nach Cape Hillsborough haben wir an den Capricorn Caves nördlich von Rockhampton gestoppt und eine Tour durch die Käfige gemacht. Wirklich schön und wieder mal ein Wunderwerk der Natur.Die Käfige wurden 1882 von dem norwegischen Migranten John Olsen entdeckt. Diese entstanden durch Kalkstein, welcher durch Korallen geformt wurde, die in seichtem Wasser in einer Vulkangegend wuchsen. Nachdem es an die Oberfläche kam, wurde der Kalkstein durch sauren Regen und unterirdischem Wasser aufgelöst. Macht jetzt wahrscheinlich keinen Sinn, aber egal. :)
Abgesehen davon gibt es dort auch unglaublich viele Fledermäuse!

sorry für die nicht so hochwertigen Bilder, aber Blitz war verboten (wegen der Fledermäuse) und im Nachhinein musste ich auch noch die Qualität runterschrauben, ging halt nicht anders :)






Agnes Water

In Agnes Water hatten wir eine wirklich schöne und entspannte Zeit! Nachdem wir angekommen sind, haben wir uns im Infocenter beraten lassen und nach einem kurzen Walk (omg ich war barfuß auf spitzen Steinen) eine Sunset Kajak-Tour gemacht. Wir haben dabei sogar eine große Schildkröte neben unserem Kajak auftauchen sehen und zum Abschluss gab es Goon (was auch sonst) und selbstgebackenen Kuchen von unserem Guide.
Am nächsten Morgen hatte ich meine erste Surfstunde. Ich hatte den Spaß meines Lebens, bin viel gefallen, aber doch, ich stand auch ab und zu und der Surflehrer meinte, ich war für meine erste Stunde wirklich gut. 
Abends sind wir noch zu einer Hostelparty, trotzdem sind wir nachts weiter gefahren bzw. Chris. Ich hab versucht zu schlafen, war aber eher nicht so optimal.
An Agnes Water habe ich wirklich schöne Erinnerungen und würde sie auf keinen Fall missen wollen.

Für lustige Surfbilder gibt es noch einen Nachtrag! :)
 













Bundaberg - Mon Repos

Nach dem Rainbow Beach sind wir direkt nach Bundaberg gefahren, eigentlich ein relativ unspektakulärer Ort außer man sucht nach Farmwork. Doch wir haben uns vorher natürlich schlau gemacht und haben festgestellt, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind, denn zurzeit schlüpfen täglich viele, viele kleine Schildkröten an den Stränden. Wir haben den Mon Repos Conservation Park aufgesucht und dort abends eine kleine „Tour“ gemacht bei dir wir beobachten konnten, wie sich die kleinen Schildkröten aus dem Sand buddeln und ihren Weg ins Meer finden. Ich hab selten so etwas Bewegendes gesehen, ich habe geweint. Die Natur ist einfach doch das Schönste auf dieser Welt! 

lange nicht sowas schönes erlebt







Tin Can Bay

Hallo ihr Lieben! 

Endlich mal wieder WLAN und ich kann euch berichten, wie es mir hier so ergeht.
Erst einmal muss ich etwas (aufgrund einer Beschwerde) zu meinem Fraser-Post ergänzen: Chris hat den übelsten Absturz geschoben. Er hat die meiste Zeit nicht mal im Zelt geschlafen, sondern irgendwo im Sand, erinnert sich aber nicht. Ein Wunder, dass ihn die Dingos nicht gefressen haben.

Weil Delfine süß sind, sind wir nach Fraser auf meinen Wunsch nach Tin Can Bay gefahren um dort wild lebende Delfine zu füttern. :)

Eure Julia



Montag, 7. März 2016

Fraser Island

Hallo ihr Lieben!

Ich sitze gerade verkatert und kurz vor dem Aushungern im Hostel und lasse mir die letzten Tage noch einmal durch den Kopf gehen. Ich hatte wirklich eine verdammt gute Zeit und dieses Erlebnis werde ich so schnell nicht vergessen.
Am Samstagmorgen sind wir nach höchstens 3 h Schlaf (Hostelleben, fragt nicht) um 7 Uhr morgens mit der Crew nach Fraser Island aufgebrochen. Fraser Island ist übrigens die größte Sandinsel der Welt und heißt in der Sprache der Aborigines K'Gari, das bedeutet „Paradies“. Und ein Paradies ist die Insel tatsächlich. Es gibt keinen Handyempfang und generell ist alles ziemlich naturbelassen.
Der erste Spot war Lake McKenzie. Weißer Sand (übrigens der gleiche wie auf den Whitsundays), klares Wasser und hätte das Wetter ein bisschen weniger Wolken für uns gehabt, wäre es wohl ziemlich perfekt gewesen. Mein erster Gedanke war jedenfalls auch, dass ich hier für immer bleiben möchte. Aber die Insel hat natürlich noch einiges mehr zu bieten, weshalb wir den nächsten See Lake Birrabeen angesteuert haben, welcher ebenfalls ein einzigartiger Ort ist.
Schließlich gab es noch eine kleine Regenwald-Tour. Und es hat geregnet im Regenwald, wir haben so ein Glück.
Natürlich haben wir uns auch das berühmte Schiffswrack der Moheno angesehen, welches 1935 dort strandete. Wirklich beeindruckend, wenn man dann selbst davor steht. Wir alle waren dann wie eine große Camperfamilie und haben abends zusammen gekocht und gegessen. Das Essen war sogar unglaublich gut!
Am nächsten Tag wurde um 6:30 geweckt, gefrühstückt und los. Wir waren dann an einer Klippe und die Wellen sehen von oben einfach noch beeindruckender aus. Danach ging es dann zu den Champagne Pools und an einen Fluss, wo wir uns mit Reifen zur Mündung treiben lassen konnten. Später ging es dann Sandboarden in der australischen Sahara, es hat so Spaß gemacht, aber ich hatte Sand überall, wirklich überall und hab mich auch leider verletzt, eigene Dummheit. Abends haben wir dann gefeiert mit ein bisschen zu viel Goon, aber whatever. Heute gab es dann nach zwei Stunden Schlaf kein schönes Erwachen und nette Kopfschmerzen. Wir sind dann zum Abschluss noch zu einem See gefahren, ein anderer als geplant, weil es an dem ursprünglichen einen Dingo Angriff auf Menschen gab. Hab eh nur geschlafen dort. Dann ging es über einen huckligen 4WD-Weg zurück zur Fähre und auf's Festland.
Ich hatte so eine schöne Zeit und hoffe, dass die nächsten Touren genauso gut werden. Am schönsten fand ich die Natur dort. Es ist einfach alles noch nicht so zerstört. Und unser Camp und der Guide waren auch der Wahnsinn, bin wirklich begeistert! 
Und mit den Geländewagen über den Strand zu heizen ist auch nicht schlecht. :)

Da das Wlan hier leider wirklich total langsam ist und ich kein einziges Foto hochladen kann, kommt das sobald es irgendwie möglich ist. Tut mir leid, aber freut euch drauf! :) Videos habe ich auch gemacht, aber die gibt’s erst zu Hause.

Bis dahin! Fühlt euch gedrückt!

Eure Julia









Sonntag, 28. Februar 2016

leaving Yaroomba

Helloooo,

meine Zeit als Aupair ist nun fast vorbei, am Mittwoch geht's los und ihr könnt euch auf viele schöne Bilder freuen (wenn es Zeit und Wlan zulässt).
Vorgestern und gestern habe ich Chris kennengelernt. Mit ihm werde ich dann bis Cairns reisen. :) Man gut, dass wir uns verstehen.

Ich versuche mich ab und zu zu melden. :) Passt auf euch auf!

Eure Julia




bestes Selfie.. nicht.